von Pflanzenjägern und Galanthophilie

(Quelle: ashwoodnurseries.com)

In Kürze startet wieder die Jagdsaison – nicht auf Wild, sonder auf auf Pflanzenraritäten und -lieblinge.

Zumindest die Galanthophilen stecken in den Startlöchern und treffen sich etwa bei den Nettetaler Schneeglöckchentagen 2018 (17.-18.02. 2018), dem deutschen Mekka der Schneeglöckchenliebhaber. Hier tauscht man sich mit Gleichgesinnten aus und bereichert die eigene Schneeglöckchenpracht um neue (oder alte) Sorten.

Wie fast jede Pflanzenleidenschaft, stammt die Galanthophilie, die Passion für Schneeglöckchen, aus England; den Begriff prägte wohl der britische Gärtner E.A. Bowles in seinen Briefen an seinen Freund und Schneeglöckchenliebhaber Oliver Wyatt. In England artete die Leidenschaft für die spargelartigen Amaryllisgewächse gar mancherorts in eine Galanthomanie aus, bei der die zarten weiß-grünen Frühblüher hemmungslos in fremden Gärten geräubert wurden.

Wer sich von den zahllosen Fleckungen und Form der Tepale bezaubern lassen möchte findet bei Bei Galanthus-online eine große Bilddatenbank kultivierter Sorten (ob sie weiter aktualisiert wird, ist mir leider nicht bekannt).

Am besten teilt und pflanzt man die Galanthus „in the green“, also ausgetrieben mit Blättern, oder kurz nach der Blüte. Eine Anleitung, wie man richtig pflanzt, findet man bei Staudenfan – eine Raritätengärtnerei, die auf vielen Pflanzenmärkten verkauft. So nimmt Staudenfan auch Vorbestellungen für die Nettetaler Schneeglöckchentage an.

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